Jan Hoffmann in der CDU

Im August 2016

Am 30. Juni bin ich in einer Kreisdelegiertenversammlung unserem derzeitigen MdB Hubert Hüppe deutlich um den Platz des CDU-Bundestagskandidaten für 2017 unterlegen. Das war zu erwarten, vor allem deshalb, weil ich meine Kandidatur als Protestsignal gegen die praktische Bundespolitik und den Linkstrend der CDU angetreten bin.

Von 60 Delegierten stimmten 8 für mich und 3 enthielten sich. In dieser Lage ein starkes Signal für Herrn Hüppe, der z.B. mit seiner Stimmen gegen das Griechenlandhilfspaket im August 2015 deutlich gemacht hat, wo die CDU eigentlich die rote Linie ziehen muß.

Ich wurde noch an diesem Abend durch einen Delegierten dafür kritisiert, daß ich durch meine zu offene Kritik - er nannte es "Blutgrätsche" - mögliche weitere Stimmen verspielt hätte.

Ich möchte dazu anmerken, daß meine "Signalkandidatur" gerade darauf beruht, deutlich Kritik an der derzeitigen Politik der CDU unter Frau Merkel zu üben.

Ich bin eben kein Stimmenfänger ...

Im November 2015

Wir haben hunderte von Landtagsabgeordneten, ca. 600 Bundestagsabgeordnete, die bis zu 80% ihrer Gesetzentwürfe von der EU erhalten, auf die das europäische Parlament mit seinen ca. 750 Abgeordneten teilweise Einfluß genommen hat.

Was kann ein einzelner Abgeordneter da bewirken?

Dennoch! Am 06. November 2015 habe ich auf dem Kreisparteitag der CDU Kreis Unna angekündigt, mich um den Platz als CDU-Kandidat für die Bundestagswahl 2017 zu bewerben.

Hier die kurze Begründung, die ich per e-Post an die Bundesgeschäftsstelle der CDU gesandt habe.

 An Bundesgeschäftsstelle der CDU per e-Post am 09.11.2015

 Sehr geehrte Damen und Herren,

 als Konsequenz der praktischen Bundespolitik der letzten Jahre (u.a. Atomausstieg, Frauenquote, Wehrpflicht, "Griechenlandrettung" und zuletzt der "Flüchtlingskrise") sowie der sich z.Z. abzeichnenden Grundrichtung in der Programmatik ("bunt-jung-weiblich" und "Freiheit-Gerechtigkeit-Solidarität") habe ich mich im Kreis Unna als Bewerber für ein Bundestagsmandat zur Wahl gestellt. Ich verstehe diesen Schritt ausdrücklich nicht als Akt gegen den Abgeordneten Hüppe, der in einem schwierigen Wahlkreis die Sache der CDU seit langem vertritt. Vielmehr ist es ein Protestzeichen innerhalb einer CDU, die sich praktisch nach links öffnet, damit sogar den Anschluß an die CSU verliert und sich eher als Selbstzweck zu begreifen scheint, denn als inhaltlich klare Kraft, die dadurch zur Willensbildung des Volkes beiträgt . Dabei sehe ich zunehmend auch den Rechtsstaat unterlaufen und deutsche Kerninteressen verletzt. Ich hoffe, daß auch in anderen Wahlkreisen ähnliche Entwicklungen eintreten, auch um das Meinungsspektrum innerhalb der CDU nicht durch Anpassung an die linke Deutungshoheit verengen zu lassen. Mit freundlichen Grüßen

 

Welche Chancen habe ich nun mit der CDU und  in diesem "roten" Wahlkreis in den Bundestag zu gelangen? Das weiß ich nicht. Aber hier finden Sie mehr zu meiner Sicht der Dinge.

kontakt@janhoffmann-cdu.de